Merkwürdig anmutende Burgwälle erheben sich in der Oberlausitz. Diese obertägigen Bodendenkmäler sind Relikte früherer Burgen oder befestigter Siedlungen. Die übrig gebliebenen Wälle sind Reste alter Wehranlagen.
Das weitläufige Oberlausitzer Radwegenetz verbindet diese besonderen archäologischen Sehenswürdigkeiten. Kommen Sie mit uns auf Entdeckungsreise in die Vorgeschichte der Oberlausitz: Sie beschäftigt sich mit einer Zeit, als die Menschen ihre Taten noch nicht in Chroniken niederschrieben.
In kriminalistischer Kleinarbeit versuchen Archäologen, den Menschen, die vor tausenden Jahren lebten, wieder ein Gesicht zu geben und ihren Alltag zu erkunden. Dazu werden vom Mauerrest bis zur Grabkeramik alle materiellen Spuren berücksichtigt. Nur wenige Orte, die von vorgeschichtlichen Menschen genutzt wurden, sind heute noch im Gelände sichtbar.
In Verbindung mit dem reichen Fundmaterial aus der Region, das sich heute in den Museen Görlitz, Bautzen, Kamenz und Dresden befindet, können weite Teile dieser Geschichte rekonstruiert werden.
Die ältesten menschlichen Spuren führen uns in die Zeit der Jäger und Sammler, die ab der mittleren Altsteinzeit in der Oberlausitz siedeln.

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Archäologischer Radweg
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