Die in Kirschau gelegene Burgruine Körse kann nebst dem nicht immer geöffneten Burgmuseum besucht werden.
Auf einem Granodioritsporn wurde im frühen Mittelalter ein slawischer Abschnittswall errichtet, in den ab 1923 während einiger Ausgrabungen durch Mitglieder der Gesellschaft für Anthropologie und Urgeschichte der Oberlausitz gelegentlich Einblicke erhalten wurden.
Von den bei den Grabungen gemachten Funden befinden sich viele im Burgmuseum.
Das Leben auf der Burg Körse war das bescheidene, harte Leben einer Besatzung von Grenzburgbewohnern. Der Burgberg ist zugleich Naturdenkmal, hier wurden durch Theodor Schütze und Max Militzer 177 Pflanzenarten vor allem an den steilen Hängen beobachtet.
Am westlichen Felsen unter der Burg befindet sich ein nach dem Ufer der Spree sich öffnender Stollen, der häufig als unterirdischer Burggang bezeichnet wurde, jedoch wohl nur einige Meter weit in den Fels hineinreicht und am Ende nicht vermauert ist.
Die Burgruine Körse steht seit 1936 unter Denkmalschutz.
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