Ein durch urgeschichtliche Zeiten hindurch genutztes Friedhofsareal.
Im Nordosten des Bautzener Stadtgebietes liegt die Burker Flur.
Südöstlich des Ortes erhebt sich der Burker Berg. Er ist aus eiszeitlichen Sanden und Kiesen aufgebaut, welche von Granodioritfelsen durchragt werden. Mit seiner Höhe von 198,5 m ü. N.N. erlaubt er einen weiten Blick in die nördlich angrenzende Heide und auf die das Gefilde bei Bautzen südlich begrenzende Bergkette.
In verschiedenen Abbaubetrieben, die heute teilweise verfüllt sind, wurde seit mehr als hundert Jahren rund um den Burker Berg Sand und Kies abgebaut.
Sowohl auf den von Westen als auch auf den von Osten her einsehbaren Arealen des Burker Berges fanden sich immer wieder Gräber aus den auch sonst in der Oberlausitz typischerweise nachgewiesenen urgeschichtlichen Epochen. Sie gehören zu Siedlungen, die auf der spreewärtigen und auf der gefildewärtigen Seite des Burker Berges verbreitet waren. Dabei zieht sich das für die Anlage von Gräbern genutzte Areal dieser sakralen Landschaft bis fast an die Flurgrenze von Niedergurig.
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