Auf dem Bergsporn dieses Grauwackefelsens thront ein sichelförmiger Abschnittswall mit einem Durchmesser von 60 m.
Die Umwehrung wurde wohl aus Holz und Erde aufgeschüttet und ist heute teilweise eingeebnet. Doch vermittelt der noch erhaltene Teil der Erdschanze einen guten Eindruck von der ursprünglichen Wehrhaftigkeit der Burganlage.
Die Schutzanlage entstand vermutlich in mittelslawischer Zeit (ca. 10 Jh.), als die Milzener ein dichtes Netz an kleinen kompakten Burgen aufbauten. Damit wollten sie sich gegen die Eroberungsbestrebungen des deutschen Königs Heinrich I. verteidigen.
Teilweise liegen nur 3-5 km zwischen den Wehranlagen und zeigen, wie kleinteilig die Herrschaftsgebiete in slawischer Zeit gewesen sein müssen.
Genutzt hat es aber wohl nicht viel. Ab 932 gelten die Milzener als unterworfen und sind der deutschen Krone tributpflichtig.
Doch die Anlage bleibt auch weiterhin in Betrieb. Mindestens bis in das 12./13. Jh. wird die Burg auf dem „Georgenberg“ von den Deutschen als Verteidigungsanlage genutzt und ist als Hauptbefestigung eines Burgwards belegt.
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