Trotz Hussitenkriegen, Reformation, Naturkatastrophen – ununterbrochen seit über 770 Jahren leben im Klosterstift St. Marienthal bei Ostritz Zisterzienserinnen nach der Regel des hl. Benedikt "ora et labora" (bete und arbeite). 1234 durch Kunigundis von Böhmen gegründet, ist St. Marienthal das älteste Frauenkloster des Zisterzienserordens in Deutschland. Der Ort des Glaubens im Neißetal ist auch einer der traditionellen Gastfreundschaft.
Einzelgäste und Gruppen sind eingeladen die Klosteranlage im böhmischen Barock und ihr Umfeld zu erkunden: Konventgebäude mit turmartigem Mittelbau, Klosterkirche und Michaeliskapelle mit reicher Ausstattung, Dreifaltigkeitssäule, Skulptur Papst Johannes Paul II. und Statue des hl. Nepomuk im Klosterhof, Dauerausstellung "ora et labora", Klosterbäckerei, Schausägewerk, Gruft der einst weltberühmten Opernsängerin Henriette Sontag/Gräfin Rossi, Stationsberg (restaurierter Kreuzweg), Deutschlands östlichster Weinberg ... Nicht zu vergessen die Ausstellung "Energie-Werk-Stad(t)t", denn die Stadt Ostritz und das Kloster werden seit 1999 nur mit erneuerbaren Energien versorgt. Im Jahreslauf laden die Zisterzienserinnen zu Stille und Einkehr in der Klosterkirche, zu Führungen, Konzerten, zu "Fastenwochen für Gesunde" und Klostermärkten, darunter dem "Kräuterfest", ein. Die Gästehäuser des Klosters und des Internationalen Begegnungszentrum in ehemaligen Wirtschaftsgebäuden der Abtei lassen zudem die besondere Atmosphäre von St. Marienthal erspüren.
Gottesdienste: | ||
werktags/sonntags:
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Eucharistiefeier: | ||
Die Heilige Messe findet werktags um 07.00 Uhr, sonntags und feiertags um 09.00 Uhr statt. | ||
Führungen: | ||
öffentliche Klosterführung
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Übernachtungen: | ||
beinahe 200 Übernachtungsmöglichkeiten in Einzel-, Doppel- und Mehrbettzimmern in verschiedenen Kategorien (meist mit DU/WC) | ||
Fahrradverleih: | ||
3 Stunden: 3 € |