Die 1. Sächsische Landesaustellung "Zeit & Ewigkeit" zog 1998 rund 350.00 Besucher in aller Welt in das Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau. Sie nutzten die Chance, in den altehrwürdigen Mauern eine hochkarätige Schau zu besichtigen und zugleich eine lebendige Zisterzienserinnen-Abtei kennen zu lernen – einschließlich der Klausur, die sonst nur der Klostergemeinschaft zugänglich ist. St. Marienstern besteht ununterbrochen seit 1248. Auch nach der Reformation blieb das Kloster in der Oberlausitz als katholische Insel – ebenso wie das Klosterstift St. Marienthal – erhalten. Heute leben hier 19 Ordensschwestern nach den Regeln des hl. Benedikt, sinnfällig umschrieben mit "Ora et labora" (bete und arbeite).
In der restaurierten Klosteranlage im Weiß-Rot der Barockzeit sind Gäste gern gesehen. Sie sind eingeladen, zum stillen Verweilen in der Abteikirche, so zu den festen Gebetszeiten der Zisterzienserinnen. Im Gotteshaus zieht vor allem der barocke Hochaltar, von Prager Künstlern geschaffen, die Blicke auf sich. Höhepunkte im klösterlichen Festjahr sind das Osterreiten, eine prächtige Fronleichnamsprozession, Wallfahrten, Konzerte und ein Klosterfest. Die Schatzkammer offenbart Kostbarkeiten vom 13. bis zum 20. Jahrhundert. Raritäten im Klosterladen sind Klosterbier und Klosterlikör nach alten Rezepturen sowie Kunsthandwerk aus der Region. In der ehemaligen Klostergärtnerei finden Besucher heute das Ernährungs- und Kräuterzentrum mit Umwelt- und Lehrgarten des Christlich-Sozialen Bildungswerkes Sachsen e.V. Neben der liebevoll gestalteten Gartenanlage mit unterschiedlichen Bereichen bietet das Zentrum Seminare, Projekttage, Freizeitkurse, Ausstellungen und Veranstaltungen. Im Klosterstübel ist für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt und im klösterlichen Gästehaus für all jene, die eine besondere Unterkunft finden wollen.
Führungen: | ||||||||||||
für Gruppen ab 10 Personen auf Anfrage (aber auch spontan möglich)
Lateinische Vesper (Abendlob)
Schatzkammer
Ernährungs- und Kräuterzentrum
Eintritt Erwachsene 2,50 €, Kinder bis 12 Jahre 1,00 €
Klosterstübel |

Trotz Bildersturm sowie fünf großer Stadtbrände seit der Reformation konnte ein einzigartiges Ensemble von insgesamt acht spätgotischen Schnitzaltären und weiteren sakralen Kostbarkeiten bewahrt werden. Somit befindet sich die umfangreichste Ansammlung dieser Art zwischen Prag, Krakau und Erfurt in Kamenz. Ein weiterer außerordentlicher Glücksfall sind die Einflüsse sächsischer, böhmischer und schlesischer Retabelkunst. Die gemeinsame kulturgeschichtliche Entwicklung des Zisterzienserinnenklosters St. Marienstern und der Stadt Kamenz ist in der Familie von Vesta begründet.
Die Fertigstellung der Ausstellung in der Klosterkirche St. Annen wird 2011 erfolgt sein.
Faltblatt „Zisterzienserinnen-Abtei St. Marienstern”
Zisterzienserinnen-Abtei
St. Marienstern
Ćišinskistraße 35
D-01920 Panschwitz-Kuckau
Telefon/Telefax: +49 (35796) 99444
(Information)
Telefon: +49 (35796) 99445 (Gästehausanmeldungen)
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kloster@marienstern.de
Kamenz-Information
Pulsnitzer Straße 11
01917 Kamenz
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kamenzinformation@kamenz.de
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Kamenz
Kirchstraße 20
01917 Kamenz
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