| Tor zur zweisprachigen Lausitz - Wiederaufbau
Wendentor
Wrota do dwurěčneje Łužicy
- znowanatwar Serbskeho toroža
Das Projekt:
Das Torhaus (Wendentor) bildete ursprünglich den Eingang einer Dorfanlage zur Ausstellung des Sächsischen Handwerks und Kunstgewerbes im Jahr 1896 in Dresden. Es war eine Nachbildung üblicher Torhäuser in sorbischen Dörfern und wurde nach der Ausstellung in der Grundmühle im Seifersdorfer Tal bei Liegau-Augustusbad aufgebaut.
Das Torhaus dokumentiert in eindrucksvoller Weise das sorbische Holzbauhandwerk und ist als Einzeldenkmal unter Schutz gestellt. Um das Torhaus als letztes seiner Art vor einem Abriss und vor dem Verschwinden zu bewahren, erwarb die Gemeinde Nebelschütz unter Mithilfe vieler Akteure das Bauwerk für den Wiederaufbau. Das Wendentor wird nun im Sinne einer Torfunktion am Heldhaus an der Achse Park, Gemeindezentrum, Festplatz und Sportplatz in Nebelschütz errichtet. Das Tor soll als Verkaufs- und Informationszentrum sowie als Kassenraum für Festlichkeiten genutzt werden. Das Holzbauwerk hat eine Länge von 10,14 m und eine Breite von 2,90 m. Die Durchfahrtsbreite ist 3,60 m. Neben der Durchfahrt befinden sich an einer Seite ein Raum und an der anderen Seite zwei Räume.
Der besondere Denkmalwert des Torhauses ist die Einmaligkeit mit der Spezifik der sorbischen Holzbauweise, ein historischer Schatz - ein Tor zur zweisprachigen Lausitz.
Partner:
- Denkmalschutz LRA Kamenz
- Heimat- und Kulturverein Nebelschütz
- Heldhaus Nebelschütz
- Gemeindeverwaltung Nebelschütz
- Sorbisches Museum
Angebote:
- Informations- und Verkaufszentrum mit Kassenraum bei Festlichkeiten
- Informationszentrum für Besucher des Heldhauses
- Informationszentrum für Radfahrer des Krabat-Radweges
- Informationszentrum für Pilger des kumenischen Pilgerweges
- Bildungsbaustein für Schüler zur Heimatgeschichte
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Infoblatt
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