Oberlausitz. Hier geht's lang Oberlausitz. Hier geht's lang.
 
Tourismusregion
Freizeitknüller Externer Link
Ihre Gastgeber
Feriengebiete
Aktivurlaub
Brauchtum und Kultur
Lausitzer Industriekultur Externer Link
Die Sorben
Ostern und Bräuche
Handwerk erlebenExterner Link
Traditionelle Bauweisen
Sakrale Kultur - Parks & Gärten
Sechsstädtebund
Lausitzer Fischwochen
Kinder- und Jugendgruppenreisen
Reisen ohne Handicap
Reiseangebote
2. Oberlausitz-Börse
LausitzCard
Oberlausitzer Genussfestival
Übersichtskarte
Wirtschaftsregion
Kulturregion
Aktuelles
Regionalmanagement
Service
 
  Startseite > Tourismus > Brauchtum Und Kultur: Lausitzer Industriekultur  
 

Industriekultur im Lausitzer Neißeland

„Freilich schlug die ‚Magie der Lausitz‘ auch die
Menschen der Lausitz in ihren Bann, denn sie eröffnete ihnen Chancen und brachte gleichzeitig Gefahren.“

(Matthias Baxmann, Zeitmaschine Lausitz – Vom „Pfützenland“ zum Energiebezirk)


Nachdem Anfang des 19. Jahrhunderts die Lausitz noch
als ausgesprochene Armutsregion Deutschlands galt, entwickelte sich mit dem Anschluss an das Eisenbahnnetz
in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts ein regelrechter
Gründungsboom. Textil-, Glas- und Holzindustrie bestimmten
das Bild der Region. Die Kohle wurde und ist noch
heute das braune Gold der Lausitz.

Die Broschüre möchte Sie zwischen dem Weltkulturerbe
Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau und der Via Regia,
die europäische Kulturstraße von Santiago de Compostela
bis nach Kiew, bei Görlitz mitnehmen auf eine kleine
Entdeckungsreise in die Zeit der Industrialisierung.

Nur hier finden Sie die ersten industriell vorgefertigten
Holzhäuser Europas, die weltweit exportiert wurden.
Besuchen Sie Weißwasser, die Stadt der Lausitz, die besonders durch ihre technische Glasherstellung bekannt wurde. Einzigartige Technik können Sie während einer Führung auf einer der größten Maschine der Welt erleben, so hoch wie ein Hochhaus - dem stillgelegten Schaufelradbagger am Berzdorfer See.

Technik, regionaltypische Handwerkskunst sowie interessante, vom Braunkohleabbau geprägte Landschaften, die heute teilweise bereits wieder zum Erholen einladen,
erwarten Sie!

 
 
 

Touristische Ansprechpartner

Touristische Gebietsgemeinschaft Neißeland e.V.

Heideweg 2
02953 Bad Muskau

Telefon: +49(35771)58140
www.lausitzer-industriekultur.de

Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH

Tzschirnerstraße 14a
02625 Bautzen

Telefon: +49(3591)4877-0 Telefax: +49(3591)487748
E-Mail: info@oberlausitz.com

Infofaltblatt Download oder Bestellung >>

 

 

 

 

Glasmuseum Weißwasser

Die Stadt Weißwasser und die Glasherstellung sind seit vielen Jahrzehnten eng miteinander verwurzelt. Das 1994 eröffnete Glasmuseum in Weißwasser informiert in diesem
Zusammenhang seine Besucher über die Herstellung von
Glas, zeigt wertvolle Sammlungen von Gläsern und gibt
einen interessanten Einblick in die Regionalgeschichte
Weißwassers und Niederschlesiens. Zu sehen sind im
Museum neben dem Lausitzer Glas aus dem 19. und 20.
Jahrhundert, auch eine umfangreiche Ausstellung über
Glas, das für Wissenschaft und Technik genutzt wird.
Zudem erhalten Sie einen Einblick in historische Werkstätten
und vieles mehr.

 
  Glasmuseum Weißwasser
 

Granitabbaumuseum Königshain

Inmitten einer reizvollen Landschaft vermittelt das
Museum Einblicke in die Arbeits – und Lebensbedingungen
der Steinarbeiter in den Königshainer Bergen. In einem
ehemaligen Sozial- und Verwaltungsgebäude kann sich der
Besucher über die schwere Arbeit in den Steinbrüchen
informieren. Mit viel Liebe zum Detail eingerichtet, erfährt
hier der Interessierte den gesamten Werdegang des Steins
vom Bruch bis zur Verarbeitung als Pflaster. Besonders
beeindruckend sind die rekonstruierten Steinbearbeitungsmaschinen. Ein Rundgang auf dem dazugehörigen Natur- und Steinbruchlehrpfad führt durch das seit 1975 stillgelegte Abbaugebiet um die Firstensteingruppe. Auf diesem Weg kann man sich über
einstige Produktionsstätten und alte Abbautechnik informieren sowie Einblicke in Fauna und Flora dieses
Landschaftsschutzgebietes erhalten.

 
  Granitabbaumuseum Königshain
 

Handwerk & Gewerbe Museum Sagar

Im Ortsteil Sagar der Gemeinde Krauschwitz befindet sich
an der Skerbersdorfer Straße das „Handwerk & Gewerbe
Museum Sagar“. Ziel dieses Museums ist es, die historische
und wirtschaftliche Entwicklung der Standesherrschaft
Muskau darzustellen. Von besonderem Interesse für Besucher sind die teilweise funktionsfähigen Maschinen als
wichtige Produktionsmittel der damaligen Zeit, welche zu
besonderen Anlässen oder nach Voranmeldung vorgeführt
werden. Es handelt sich überwiegend um Maschinen zur
Holzbe- und -verarbeitung, wie eine Gattersäge von 1895, eine Holzwollemaschine aus dem Jahr 1890, ein Einzylinderdieselmotor
aus dem Jahr 1910 und der derzeitige Star des Museums, die Dampfmaschine des früheren Sägewerks in Weißwasser aus dem Jahr 1897 im Verbund mit weiteren Holzbearbeitungsmaschinen. Weitere interessante Ausstellungsteile sind der Tonverarbeitung und der Verhüttung von Raseneisenstein gewidmet.

 
  Handwerk & Gewerbe Museum Sagar
 

Schaufelradbagger Berzdorfer See

Der Schaufelradbagger SchRs 1200 Nr. 1452 befindet sich
auf dem Gelände des stillgelegten Tagebaus Berzdorf am
Bahnhof Hagenwerder. Mit der Stilllegung des Kraftwerkes
Hagenwerder im Jahr 1997 wurde auch der Kohleabbau in
unserer Region eingestellt. Der Schaufelradbagger konnte
als einziges Tagebaugroßgerät erhalten bleiben und dient
heute als wichtiger Zeitzeuge. Der Bagger hat eine Höhe
von 33,50 Meter mit einem Schaufelraddurchmesser von
8,60 Meter.

Heute kann dieses technische Denkmal während einer
Führung bis zu einer Höhe von ca. 20 Metern besichtigt
werden. Interessenten werden Fahrten durch das im Süden
der Stadt Görlitz gelegene Bergbausanierungsgebiet
„Berzdorfer See“ angeboten.

 
  Schaufelradbagger Berzdorfer See
 

Kunstmühle Ludwigsdorf

Eine ganz besondere Mühlenromantik und eine komplett
erhaltene Technik aus den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts
machen einen Besuch der Mühle zu einem einzigartigen
Erlebnis. Seit dem 13. Jahrhundert ist Ludwigsdorf
Mühlenstandort und entwickelte sich ständig weiter.
So wurden im Jahr 1858 fünf neue Wasserräder und
Mahlgänge erbaut. Eine Tuchfabrik mit großem Wasserrad
ergänzte 1880 die Produktionsstätte.
Nachdem die Produktion eingestellt wurde, können
Besucher heute an Mühlenführungen teilnehmen und die
Erlebnisgastronomie nutzen.

 
  Kunstmühle Ludwigsdorf
 

Erlichthof Rietschen

Alte Häuser sind gewandert?

Ja das ist möglich...
Aus dem Tagebauvorfeld Reichwalde wurden jahrhundertealte Schrotholzhäuser nach Rietschen umgesetzt. Es entstand eine kleine Siedlung – Der Erlichthof.
Heute sind in den historischen Holzhäusern ein Museum,
verschiedene Ausstellungen, Gaststätten, Handwerksbetriebe
und Geschäfte untergebracht. Das ganze Jahr über
finden Märkte und Veranstaltungen statt.

 
  Erlichthof Rietschen
 

Waldeisenbahn Muskau

In gemütlicher Fahrt rollen die kleinen Züge der Waldeisenbahn
seit über 100 Jahren durch die abwechslungsreiche
Landschaft zwischen den Städten Weißwasser und Bad
Muskau. Mitten durch das alte Bergbaurevier des Muskauer
Faltenbogens führt die Fahrt der 600 mm – Schmalspurbahn
vorbei an zahlreichen Zeugen einer vielfältigen Industrie.
Doch die Zeit als Güterbahn ist schon seit fast 20 Jahren
vorbei. Heute dient die Waldeisenbahn Muskau ausschließlich
dem touristischen Verkehr. Zwei bereits abgerissene
Strecken wurden sogar wieder aufgebaut.

So verbindet die letzte originale Waldbahn Deutschlands
heute die Stadt Weißwasser mit dem größten deutschen
Rhododendronpark in Kromlau und dem weltberühmten
Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau (UNESCO-Welterbestätte).
Besonderer Höhepunkt ist dabei der Einsatz der historischen
Dampfloks, mit denen früher die schweren Holz- und
Kohlezüge befördert wurden.

 
 
 

Holzhäuser in Niesky

„In der Holzhallen der Fabrik öffnete sich mir die Welt der Maschinen, der Technologien, der Anfänge des industriellen Bauens. Alles, was dann kam und in Berlin, New York, Tokio, Chicago, London, Moskau, Paris, Rom, Zürich oder Warschau geschah, das alles begann in Niesky ... In dieser
Holzhausfabrik entdeckte ich den Weg, der mich zum Wendepunkt im Bauen führte...“

...erinnert sich der international bekannte Architekt
Konrad Wachsmann an seinen Karrierestart bei Christoph
& Unmack. Die größte europäische Holzbaufirma produzierte
während der Weimarer Zeit mit weltweitem Absatz.
Darunter so prominente Bauten wie das Sommerhaus
für Albert Einstein am Schwielowsee, ein Hotel auf
dem Zugspitzplateau, das Jagdhaus für den Deutschen
Reichspräsidenten in der Schorfheide ... Heute zeugen
in Niesky 85 Musterhäuser in 4 Werksiedlungen,
ein Leitsystem und Ausstellungen von den Anfängen
im Fertighausbau.

 
  Holzhäuser in Niesky
 

Bärwalder See

Die am Bärwalder See gelegene Gemeinde Uhyst an der
Spree bildet das Tor zwischen dem UNESCO
Biosphärenreservat „Oberlausitzer Heide- und
Teichlandschaft“ und einer stark geprägten
Tagebaufolgelandschaft. Zwischen 1976 und 1992 wurden
über 180 Mio. Tonnen Braunkohle gefördert. Orte wie
Merzdorf, Schöpsdorf und der Klittener Ortsteil Jasua mussten
dem Tagebau weichen. Heute entsteht aus dem ehemaligen
Braunkohlentagebau Bärwalde ein 1300 ha großer
Erholungssee, der eine vielfältige Freizeitgestaltung in
Form von Sport, Spaß und Erholung bieten wird. Radfahrer
können z.B. ausgehend von der Gemeinde Uhyst den See
entlang eines ca. 24 km langen Radrundweges erleben.

 
  Bärwalder See
 

Glasmuseum Weißwasser

Die Stadt Weißwasser und die Glasherstellung sind seit vielen Jahrzehnten eng miteinander verwurzelt. Das 1994 eröffnete Glasmuseum in Weißwasser informiert in diesem
Zusammenhang seine Besucher über die Herstellung von
Glas, zeigt wertvolle Sammlungen von Gläsern und gibt
einen interessanten Einblick in die Regionalgeschichte
Weißwassers und Niederschlesiens. Zu sehen sind im
Museum neben dem Lausitzer Glas aus dem 19. und 20.
Jahrhundert, auch eine umfangreiche Ausstellung über
Glas, das für Wissenschaft und Technik genutzt wird.
Zudem erhalten Sie einen Einblick in historische Werkstätten
und vieles mehr.

 
  Glasmuseum Weißwasser
 

Rundtour Berzdorfer See

Was ist übrig nach der Tagebaunutzung?

Haben Sie Lust auf eine Fahrt durch das im Süden von
Görlitz gelegene Bergbausanierungsgebiet und zukünftige
Erholungsgebiet „Berzdorfer See“? Dann fahren Sie
zum ehemaligen Ort Deutsch-Ossig, der fast vollständig
dem Tagebau weichen musste.
Hier erfahren Sie Interessantes von Damals und Heute.

Leistungen:

Geführte Fahrt entlang des Berzdorfer Sees (ca. 2 Std.) mit
Abfahrt am Bahnhof Hagenwerda oder nach Vereinbarung.
Fahrt rund um den Flutungstagebau mit Hafenbesichtigung,
Besuch des Rest-Ortes Deutsch-Ossig und der Rutschung
„P“ (Biotop), Besichtigung des zukünftigen Golfplatzes
auf der Neuberzdorfer Höhe.

 
  Rundtour Berzdorfer See
 

Radtour Lausitzer Bergbau

Auf den Spuren des Lausitzer Bergbaus
Unterwegs im Geopark Muskauer Faltenbogen

Während einer Radrundtour in Sachsen und Brandenburg erfahren Sie mehr über den Lausitzer Bergbau! Entdecken Sie alte Zeugnisse des Bergbaus. Erleben Sie, wie der Bergbau die Landschaft formte und tauchen Sie ein in die unberührte Natur des grenzüberschreitenden Geoparks Muskauer Faltenbogen.

Leistungen:

Geführte Radtour über ca. 45 Kilometer (4-5 Std.)/Start
am Bahnhof der Waldeisenbahn in Bad Muskau/Stationen:
Kromlauer Park mit seinen Bergbaurestseen, ehemaliger
Tagebau Halbendorfer See, Aussichtspunkt an der ehemaligen Grube Felixsee, Glashütte Döbern, Informationszentrum zum Muskauer Faltenbogen in Jerischke

Möglichkeit zum Fahrradverleih in Bad Muskau

 
  Radtour Lausitzer Bergbau
 

Tagestour Industrie gestern - heute

Industrie gestern und heute
„Feuer, Sand und Phantasie“

Besuchen Sie den Ort in Deutschland, in dem einstmals mit
11 Glashütten weltweit die meisten Glasbetriebe standen,
den Ort mit Deutschlands größter 600 Millimeter-Schmalspurbahn, den Ort, vor dessen Toren die größte, jemals von Menschenhand gebaute Maschine arbeitet - besuchen Sie Weißwasser.

Leistungen:

geführte Tagestour/Besuch Aussichtspunkt Tagebau Nochten, Glasmuseum Weißwasser, Findlingspark Nochten, Bärwalder See mit „Ohr der Erde“, Waldeisenbahnmuseum und Fahrt mit der Waldeisenbahn/Mittagessen/Kaffee und Kuchen

 
  Tagestour Industrie gestern - heute
 

Tagestour Lausitzer Kontraste

Kontraste – zwischen Parklandschaften
und Industriegeschichte

In einer Region, in der der Tage- und Bergbau aber auch
die Holzindustrie das alltägliche Leben für viele Jahrzehnte
bestimmte und noch bestimmt, finden Sie den landschaftlich
besonders reizvollen Fürst-Pückler-Park. Begeben Sie
sich auf diese Reise der Kontraste.
Leistungen:

  • ganzjährig buchbar
  • Tagestour mit Reiseleitung
  • Führung und Eintritt im Handwerk- und Gewerbemuseums in Sagar
  • Fahrt und Fahrkarte mit der Waldeisenbahn Muskau
  • Parkführung im UNESCO-Weltkulturerbe
  • Fürst-Pückler-Park Bad Muskau
  • Buchbar auch mit Mittagessen
 
  Tagestour Lausitzer Kontraste
 

Partner

 
Glasmuseum Weißwasser

Internet:

www.glasmuseum-weisswasser.de

Granitabbaumuseum Königshain

Handwerk und Gewerbe Museum Sagar

Internet:

www.museum-sagar.de

Informationszentrum "Berzdorfer See" im Bahnhof Hagenwerder

Internet:

www.bagger1452.de

Kunstmühle Ludwigsdorf

Internet:

www.kunst-muehle.de

Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH

Internet:

www.oberlausitz.com

Natur-und Touristinformation Erlichthof

Internet:

www.erlichthof.de

Tourismus GmbH "Land und Leute"

Internet:

www.lausitz-tourismus.de

Tourist-Information und Museum Niesky

Internet:

www.niesky.de

VELOTOUR - Herr Lache

Internet:

www.velotour-lache.de

Verein bergbaulicher Zeitzeugen Berzdorf - Oberlausitz e.V.

Internet:

www.bagger1452.de

Waldeisenbahn Muskau GmbH

Internet:

www.waldeisenbahn.de

Zweckverband "Landschaftspark Bärwalder See"

 
 
   Startseite · nach oben Wirtschaft · Tourismus · Aktuelles · Marketing-Gesellschaft · Impressum · Kontakt