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Görlitz - Europastadt Görlitz - Zgorzelec
Im Jahr 1071 wurde sie als "villa goerelic" erstmals erwähnt, die Stadt an der Neiße. Doch von Falten keine Spur. 2003 entdeckte Hollywood die schöne Alte
als Paris-Kulisse für den Historienfilm "Im 80 Tagen um die Welt". Nein, Vergleiche mit den schönsten Städten der Welt muss Görlitz nicht scheuen.
Eindrucksvoll empfängt sie ihre Besucher mit einer geschlossenen Altstadt. Hier trifft das verzückte Touristenauge im Sekundentakt auf Reichtümer aus
Spätgotik, Renaissance und Barock. Ehrfürchtig surrende Kameras halten Einmaligkeiten fest: einen flüsternden Torbogen, den ältesten deutschen
bürgerlichen Renaissancebau namens Schönhof und begehbare Wehranlagen aus kriegerischen Vorzeiten. 4000 Einzeldenkmale beherbergt Görlitz. Darunter auch
eindrucksvolle Gründerzeitviertel und Jugenstilbauten, wie das einzig erhaltene Großkaufhaus deutscher Warenhausarchitektur.
Was treiben eigentlich die Ururenkel der reichen Görlitzer Tuchmacher und Händler? Spucken in die Hände und pflegen ihr Städtchen mit einer Liebe, die
anderswo nur Vorgärten erfahren. Feiern rauschende Feste mit mittelalterlichen Spielleuten und bauen am neuen Europa: Mit ein paar Schritten über die
Neiße treffen sich Görlitzer und Zgorzelecer. Einst vereint, durch den Krieg geteilt, werkeln nun beide Seiten an der gemeinsamen Europastadt. Bei einem
Abstecher in den polnischen Teil entdecken Besucher die imposante Oberlausitzer Gedenkhalle und das Wohnhaus des berühmten Theosophen Jacob Böhme - einem
der größten Söhne von Görlitz.
www.goerlitz.de
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