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Kamenz - Die Lessingstadt
Ein Name elektrisiert Kamenz und seine Besucher: Gotthold Ephraim Lessing. Schließlich stand die Wiege des großen humanistischen deutschen
Dichters 1729 in der heutigen Kreisstadt. 200 Jahre später begannen die Kamenzer zu Ehren ihres größten Sohnes mit dem Bau des Lessinghauses. Seit 1962
richtet sich der Fokus der internationalen Aufmerksamkeit auf die alle zwei Jahre stattfindenden Lessing-Tage im Januar und Februar.
Kamenz ist aber mehr als Lessing. 1225 erstmals urkundlich durch den Bischof von Meißen erwähnt, beeinflussten die strategisch günstige Lage an der
Handelsstraße "Hohe Straße" und die Mitgliedschaft im Sechsstädtebund die Entwicklung des westlausitzer Zentrums. Reste der historischen Stadtbefestigung
sind heute noch im Bereich der Hauptkirche, der Mönchsmauer und am Roten Turm zu entdecken. Zauberhafte Erlebnisse verspricht auch ein Besuch auf dem
Hutberg. Die Verbindung von idyllischer Natur, botanischen Kostbarkeiten und kulturellen Höhepunkten lassen Jahr für Jahr Tausende zur Hutbergbühne
pilgern.
Unmittelbar vor den Toren von Kamenz beginnt in nordöstlicher Richtung das Kerngebiet der sorbischen Region. Ob zu Fuß oder auf einem 72 Kilometer langen
Radweg zwischen Bautzen, Hoyerswerda und Kamenz entdecken Sie hier den Mythos der sorbischen Sagenfigur "Krabat". Krabat wurde einst vom Schwarzen Müller
in die Kunst der Magie eingeführt und wirkte später als gutherziger Zauberer in der Region.
www.kamenz.de
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