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Lauban - Luban Die polnische Stadt im Sechsstädtebund
Zu Füßen des sagenumwobenen Isergebirges, im Tal des Flusses Queis (Kwisa) liegt Lauban (Luban). Die Stadt erlebte im Verlauf ihrer wechselvollen
Geschichte seit 1220 die verschiedensten Herrscher aus Böhmen, Brandenburg und Sachsen.
Wie der gesamte Sechsstädtebund profitierte der Ort bereits im 13. Jahrhundert von seiner Lage an den wichtigen europäischen Handelswegen. Tuchmacher,
Färber und Bierbrauer trugen den Ruhm Laubans über die mächtige Stadtmauer hinaus. Besonders die süffigen Erzeugnisse der Brauereien sorgten in ganz
Schlesien und der Lausitz für feuchtfröhliche Gelage.
Die grausamen Stunden der Geschichte - von den Hussitenkriegen bis zum zweiten Weltkrig - haben Spuren in Lauban hinterlassen. In den letzten
Kriegsmonaten 1945 kämpften einige deutsche Divisionen bis zum bitteren Ende in der Stadt an der Queis. 60 Prozent der Gebäude wurden zerstört. Infolge
der Gebietsveränderungen nach dem zweiten Weltkrieg wurde aus Lauban Luban und gehört seitdem zu Polen.
Auch wenn durch die Expansion der Stadt zu Beginn des 19. Jahrhunderts und die Kriegsfolgen ein Großteil der historischen Wehranlagen und Tore zerstört
wurde, können Besucher auch hier den alten Ruhm des Sechsstädtebundes hautnah erleben. Teile der ehemals imposanten 2,40 Meter dicken Stadtmauer mit ihren
halbrunden Basteien gehören noch immer zu den Sehenswürdigkeiten Laubans, ebenso wie der Brüderturm (Baszta Bracka) aus dem 14. Jahrhundert oder das
imposante, rund 500 jährige Rathaus.
www.sudety.it.pl
www.luban.pl
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