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Maschinenbau und Metallbearbeitung
– Alles aus einer Region

In der Oberlausitz sind in den Bereichen Sondermaschinen- und Werkzeugbau sowie Vorrichtungs-, Anlagen- und Metallbau ca. 350 Unternehmen tätig. Das sind ein Drittel aller sächsischen Maschinenbau- und Metallfirmen. Es handelt sich dabei überwiegend um kleinere und mittlere Unternehmen mit 20 – 100 Mitarbeitern, die an Industrietraditionen, z. B. die Papierschneidetechnik, den Backofenbau, den Schienenfahrzeug- und Landmaschinenbau, anknüpfen.

 

 

Textilindustrie
– Hier laufen die Fäden zusammen

Die Textilindustrie hat in der Region eine lange Tradition und gehört heute mit ca. 80 Unternehmen zu den wichtigsten Wirtschaftbranchen der Oberlausitz. In der Oberlausitz laufen die Fäden der europäischen Textilindustrie zusammen, denn sie liegt inmitten der EuroTextilregion, welche die traditionellen Kerngebiete der Textil- und Bekleidungsindustrie in den deutschen Bundesländern Brandenburg und Sachsen sowie in der Republik Polen und in der Republik Tschechien umfasst In der EuroTextilregion der drei Länder arbeiten insgesamt 71.000 qualifizierte Arbeitskräfte in 1. 500 Textil- und Bekleidungsunternehmen sowie Forschungseinrichtungen. Allein in Sachsen arbeiten rund 60.000 Beschäftigte in rund 750 Betrieben in der Automobil- und Zulieferindustrie.

 

 

Oberlausitzer Kunststofftechnik
– Eine starke Branche im Dreiländereck

Die Kunststofftechnik ist schon immer ein industrieller Wirtschaftskern in der Oberlausitz und gehört heute mit ca. 90 Unternehmen, ca. 3.200 Beschäftigten und einer Exportquote von ca. 26,9 % zu den Schlüsselbranchen in der Oberlausitz. 20 % der Firmen in der kunststoffver- und bearbeitenden Industrie Sachsens sind in der Oberlausitz angesiedelt. Die Oberlausitzer Kunststofftechnik hat sich u. a. als Zulieferer für die internationale Automobilbranche und als Anbieter von Systemlösungen profiliert.

 

 

Nahrungs- und Genussmittelindustrie
– Hier werden die Pfefferkuchen gebacken

Die Nahrungs- und Genussmittelindustrie der Oberlausitz ist durch eine Vielzahl traditioneller Handwerksbetriebe, aber auch durch moderne Industrieunternehmen geprägt, die weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt sind. Typisch für die Oberlausitz und tief mit ihr verwurzelt sind z. B. die Pfefferküchlerei und die Fischzucht. Zu den traditionellen Erzeugnissen gehören u. a. die Pulsnitzer Pfefferkuchen, der Lausitzer Fisch, das Lausitzer Leinöl. Viele Produkte, wie der Bautzener Senf, der Wilthener Weinbrand, der Neukircher Zwieback, das Mineralwasser der Oppacher Mineralquellen, die Lausitzer Fruchsäfte, die Fleisch- und Wurstwaren aus Weißwasser und Löbau oder die vielfältigen Brauereiprodukte, werden bereits deutschlandweit gehandelt und in das Ausland exportiert.

 

 

Die Glasindustrie
– ein Industriezweig mit großer Tradition

Die Glasindustrie der Region war mitbestimmend für deren wirtschaftliche Entwicklung über einen Zeitraum von mehr als einem Jahrhundert. In den zwanziger und dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts war die Glasindustrie dieser Region weltweit dominierend. Zu DDR-Zeiten kam von hier nahezu die gesamte Produktion an Wirtschafts-, Blei- und Beleuchtungsglas des Landes. Heute sind nahezu alle am Markt vertretenen Unternehmen der Glasbranche sowie Unternehmen aus dem Zulieferer- und Dienstleistungssektor im Lausitzer Glasring e.V. organisiert. Dessen 28 Mitglieder repräsentieren insgesamt 1.600 Beschäftigte. Das „gläserne“ Rückgrat dieses Vereins bilden die Stölzle-Oberglas Lausitz GmbH, die Samsung Corning Deutschland GmbH, die Lausitzer Glashütte AG und die Farbglashütte Reichenbach GmbH.

 

 

Energietechnik und Erneuerbare Energien

Die Entwicklung des Energiestandortes steht in Verbindung mit Deutschlands drittgrößten Energieunternehmen, der Firma Vattenfall Europe AG.

 

 

Tourismus- und Freizeitwirtschaft

Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft ist in der Oberlausitz, als Sachsens Ferienregion Nr. 2, sehr stark ausgeprägt. In der Region gibt es 355 gewerbliche Beherbergungsstätten mit einer Kapazität von 14.500 Betten. Hinzukommen noch 21 Campingplätze. Insgesamt sind in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft der Oberlausitz 8.950 Menschen beschäftigt.

 

 
 

Mehr Informationen?
Kontakt:
Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH

Tzschirnerstraße 14a
02625 Bautzen

Telefon: +49(3591)4877-0 Telefax: +49(3591)487748
E-Mail: info@oberlausitz.com

 

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