Oberlausitz

Marketingplan Oberlausitz Das digitale Informationsportal.

Marketingplan Oberlausitz

Das digitale Informationsportal.

Abschluss © pixabay

Herzlich willkommen!

Sie befinden sich im Marketingplan Oberlausitz, dem digitalen Informationsportal mit vorrangig touristischer Ausrichtung.

Der Marketingplan Oberlausitz ist ein komplexes Puzzle aus vielen Einzelteilen. Hintergrund ist, dass in der Oberlausitz zahlreiche Verantwortlichkeiten auf unterschiedlichen Schultern verteilt sind - und das zu Recht. Die Oberlausitz ist die größte Flächenregion in Sachsen mit zwei Ländergrenzen. Das Management einer solchen Destination bedarf eines abgestimmten Handelns vieler Akteure. Der Marketingplan ist zum einen dazu da, für Dritte aus dieser Vielschichtigkeit eine möglichst transparente und nachvollziehbare Informationsbasis abzuleiten. Neben der Destinationsstrategie Oberlausitz stellt er außerdem eine der wichtigsten Entscheidungsgrundlagen für das SMWA, die TMGS, den LTV und die SAB zur Bewertung und Bewilligung der Förderung von Entwicklungs- und Vermarktungsmaßnahmen dar. Für uns selbst dient er als Handlungskorridor, Arbeitsgrundlage und Orientierung in einer zunehmend komplexer werdenden Tourismuslandschaft.

Informationen und Hintergründe werden häufig vereinfacht dargestellt. Weiterführende Informationen finden Sie hier.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gern zur Seite.

Ihr Team Oberlausitz

Die Tourismusbranche Oberlausitz

Team Oberlausitz

Das Team Oberlausitz besteht mehrheitlich aus Touristikern. Wir zeichnen uns verantwortlich für die Tourismusbranche. Das heißt, für die Unterstützung von Gastronomen, Hoteliers, Freizeiteinrichtungen, Museen und Ausflugszielen jeglicher Art.

Die Bezeichnung "Touristiker" umfasst die Destinationsmanagementorganisation, lokale Tourismusorganisationen sowie Kommunen und Tourist-Informationen.

Beratend sind die Landkreise Bautzen und Görlitz sowie weitere Institutionen wie beispielsweise die Industrie- und Handelskammer mit an Board.

Die touristische Struktur der Oberlausitz

Das Schema auf der linken Seite stellt die unterschiedlichen Akteure in den Ebenen der touristischen Struktur und das Ineinandergreifen ebendieser dar. Die Besonderheit der Struktur liegt in den aktuell sieben lokalen Tourismusorganisationen, die die immense kulturelle und geografische Vielfalt der Region vor Ort organisieren. Verschiedenste Aufgabenschwerpunkte und Spezialisierungen sind dabei sowohl vorhanden, als auch gewollt. Gebietsübergreifende Themen werden gemeinsam mit der DMO im Sinne der Leitproduktstrategie bearbeitet.

Unsere Vision

Unser Handeln orientiert sich an unserer Vision, einen „grenzenlosen“ Tourismus in der Oberlausitz und dem Dreiländereck zu schaffen.

Gäste sollen ihr Urlaubserlebnis genießen können, ohne sich über wechselnde Beschilderungssysteme, komplizierte Buchungswege, bauliche Hürden oder Sprachbarrieren Gedanken machen zu müssen.

Zwischen den Touristikern und branchenfremden Partnern soll es möglichst wenig administrative Hemmnisse geben. Im Vordergrund steht eine kooperative Zusammenarbeit für die gemeinsame Tourismusregion Oberlausitz.

Strategische Zielstellungen

Orientierung geben uns dabei unsere gemeinsam erarbeiteten strategischen Ziele, die alle darin münden, mehr touristische Wertschöpfung für die Oberlausitz zu generieren:

  • Erhöhung der Aufenthaltsdauer von 2,7 Tagen um +0,3 Tage auf 3,0 Tage
  • Steigerung der Gästeankünfte von 710.000 um rund 90.000 auf rund 800.000
  • Erhöhung des deutschlandweiten Bekanntheitsgrades von 61% auf 75%
  • Erhöhung des deutschlandweiten Sympathiewertes von 31% auf 50%
  • Profilierung als stärkste Radregion Sachsens
  • Qualitätsführerschaft Gästebewertungen
  • Profilierung als Familienreiseregion

Unser Aufgabenprofil

Um unsere Zielstellungen auch zu erreichen, tun wir im Wesentlichen zwei Dinge: Wir entwickeln touristische Produkte und Angebote in den Bereichen "Aktiv", "Kultur" und "Familie", wenn ein Bedarf dafür besteht. Außerdem führen wir Werbekampagnen, deren Ergebnisse vielversprechend sind, durch.

Die Produkt- und Angebotsentwicklung orientiert sich an der Leitproduktstrategie. Die Leitproduktstrategie wurde im Tourismusbeirat 2018 entwickelt. Sie wird jährlich evaluiert.

Grundlage für Werbekampagnen sind neben der Leitproduktstrategie vor allem Marktforschungsergebnisse. Bei der Entwicklung der Werbekampagnen greifen wir insbesondere auf die Statistik der Übernachtungen und Ankünfte zurück.

Regionale Gremien

Die Ableitung und Planung von Projekten zur Entwicklung und von Kampagnen zur Vermarktung erfolgt im Tourismusbeirat bzw. vertieft auch in den leitthemenorientierten AGs (Themen-AGs).

Der Tourismusbeirat konzentriert sich vornehmlich auf die leitthemenübergreifenden Bereiche wie Imagewerbung, Messen, Basismaßnahmen der Vermarktung oder Strategieentwicklung.

Die Themen-AGs für Aktiv, Kultur, Familie konzentrieren sich auf Angebote, Produkte und Kampagnen in ihrem jeweiligen Segment.

Unsere Methodik zur Ableitung bedarfsgerechter Entwicklungsprojekte

Bei der Ableitung von Entwicklungsprojekten hilft eine Produktbewertungsmatrix. Sie wurde gemeinsam mit dem Tourismusbeirat entwickelt.

Mit ihr können regionale Themen sowie Angebote begutachtet, in die überregionale (Weiter-)Entwicklung und Vermarktung aufgenommen oder von ihr verabschiedet werden. Außerdem können anhand der Matrix differenzierte Handlungsansätze geplant und umgesetzt werden.

Die Erarbeitung von Kampagnen folgt einer bestimmten Herangehensweise. Sie ist unverbindlich, bildet aber einen Handlungsleitfaden. 
 

Unser Ansatz für Vermarktungsprojekte mit Marktpotenzial

Saisonale Höhepunkte wie Ostern, Pfingsten, die Sommerferien und Weihnachten sind jährlich wiederkehrende Reise- und Übernachtungsanlässe. Hier setzen wir vermehrt auf imageprägende Kampagnen. Sie setzen an der bereits vorhandenen Bekanntheit an und nutzen diese zur Vermittlung imageprägender Botschaften. Damit möchten wir den Bekanntheitsgrad und den Sympathiewert für die Oberlausitz steigern, die beide ausschlaggebend für die Besuchsbereitschaft der Gäste sind.

In weniger gut frequentierten Zeiträumen versuchen wir, konkrete Angebote und Produkte an dafür geeigneten Quellmärkten und Zielgruppen zu platzieren. Die Zielgruppen sind abhängig vom Produkt oder Angebot - die Quellmärkte ebenfalls, mehrheitlich aber vom zur Verfügung stehenden Budget.
 

Quellmärkte und Zielgruppen

Die Quellmärkte liegen zu 95% in Deutschland. Eine hohe Konzentration liegt in Sachsen selbst. Berlin und Brandenburg sind ebenfalls wichtige Gebiete.

Die ausländischen Gäste stammen mehrheitlich aus den Niederlanden, Polen, Tschechien, Österreich und der Schweiz.

Die Zielgruppen sind von den drei Interessenslagen her aktivorientiert, kulturinteressiert und familiär geprägt.

Finanzierung von Projekten

Die DMO hat keine nennenswerten eigenen Budgets für Entwicklungs- oder Vermarktungsprojekte. Für derartige Projekte werden Dritt- und Fördermittel akquiriert. Andernfalls sind sie häufig nicht durchführbar.

Vor allem LTOs, Kommunen und Leistungsträger sind potenzielle Partner, welche sich beteiligen können. Das erfolgt in der Regel im Leistungsprinzip, d.h. trifft ein Angebot (hier: Projekt) auf Nachfrage, rückt eine Umsetzung näher. 

Die Herausforderung besteht also in der Entwicklung bedarfgerechter Projekte, welche zum einen Beteiligungsbudgets generieren und zum anderen im Kontext „Oberlausitz“ im touristischen Wettbewerb bestehen können. Im Zweifelsfall gilt es dabei, Widersprüche zwischen regionaler Innensicht und nationaler bzw. internationaler Außensicht auf die Region aufzulösen. Dabei helfen die regionalen Gremien sowie fundierte Herangehensweisen in der Ableitung und Planung von Entwicklungs- und Vermarktungsprojekten.

Der Marketingplan

Ausrichtung und Prämissen

Unsere Marketingplanung orientiert sich an der Tourismusstrategie des Freistaates Sachsen sowie an den Strategien der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, der Landesmarketingorganisation. Deren Leitthemen und Zielgruppen sind analog zu denen der Oberlausitz. Ziel ist dabei auch, die Oberlausitz innerhalb der sächsischen Entwicklungs- und Vermarktungsstrategie gut zu platzieren. Davon profitieren alle.

Dort, wo unsere eigenen Leit- und Potenzialthemen bzw. Leitprodukte bereits vermarktbar sind, planen wir Werbekampagnen. Sind die Produkte noch nicht marktreif, liegt das Hauptaugenmerk auf Entwicklungsprojekten.

Der Marketingplan zeigt in der Regel den aktuellen Planungsstand.

Hier geht's zum Planungsraster, dem digitalen Beteiligungsportal!


Planungsraster Oberlausitz

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

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