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Sinnesrausch Oberlausitz

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Sinnesrausch

Sinnesrausch

Rhododendronbluete © Anne Hasselbach

verborgene Schloss- und Parkanlagen der Oberlausitz

Die schönen Dinge im Leben

Liebe geht durch den Magen und Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Alle Sinne versetzen uns in die Lage die Welt mit Neugierde und Freude wahrzunehmen. Nicht nur die offensichtlichen Dinge sprechen unsere Seele an. Sich Wohlfühlen in einer besonderen Atmosphäre und die kleinen Inspirationen am Wegesrand machen oft den entscheidenden Unterschied.

Märchenschlösser und Landschaftskünste

Die Oberlausitzer Parks und Schlösser laden durch ihre Anmut und Artenvielfalt zum Spaziergengehen ein. Der Sommer steht vor der Tür. Die Natur ist in voller Blüte, nach und nach wechseln die Gartenanlagen in andere Farbtöne, die Sonne lädt zum Verweilen ein. Gäste und Einheimische genießen die schönste Zeit des Jahres - ein Fest für die Sinne. Herzlich Willkommen!

Die schönsten Parks und Schlösser der Oberlausitz

Natur pur in der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft

Die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft bietet Ihnen zahlreiche Schlösser und traumhafte Gärten. Begeben Sie sich auf eine Zeitreise und besuchen Sie:

  • Schloss Milkel mit Park
  • Schloss Gröditz mit Gröditzer Scala
  • Barockschloss und Park in Neschwitz
  • Milkwitzer Park
  • Parkanlage und Schloss Weißig

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Sinnesrausch im Neisseland

Westlich der Neisse entdecken Sie eine beeindruckende Vielfalt von einzigartigen Parks und Gärten. Lassen Sie Ihre Sinne verzaubern - von Schloss- über Gesteinsgarten bishin zu UNESCO Welterbestätte.

  • UNESCO Welterbe Muskauer Park
  • UNESCO Global Geopark Muskauer Faltenbogen / Łuk Mużakowa
  • Findlingspark Nochten
  • Rhododendronpark Kromlau
  • Schloss Krobnitz
  • Schloss Königshain

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UNESCO-Welterbe Muskauer Park

Den Muskauer Park zeichnet eine Besonderheit aus, die weltweit einmalig ist. Aufgrund seiner Lage an der Neiße dehnt sich der Landschaftsgarten auf dem Gebiet zweier Staaten aus, Polen und Deutschland. Seit 2004 ist der Park mit über 830 Hektar UNESCO-Welterbe und damit zertifiziert für Sehnsüchte aller Art. Spazieren im Kunstwerk!

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Kulturgenuss in Schlössern, Parks und Gärten der Westlausitz

Die Westlausitz lockt mit Kulturgenuss pur und Schlossgärten der besonderen Art. Tauchen Sie ein in längst vergangene Zeiten:

  • Schlosspark Großharthau
  • Schloss Klippenstein
  • Barockschloss Rammenau
  • Schlosspark Pulsnitz
  • Schloss Seifersdorf & Seifersdorfer Tal

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Wussten Sie schon, dass...?

... der Muskauer Park zu den UNESCO Welterbestätten gehört?

2004 bekam der Muskauer Park den Titel "UNESCO Welterbestätte" verliehen. Damit wurde dem Park der herausragende universelle Wert eines schützenswerten Kulturdenkmals bescheinigt. Insgesamt 46 UNESCO Welterbestätten gibt es derzeit in ganz Deutschland, zwei davon sind in der Oberlausitz zu finden: Der Muskauer Park, als Weltkulturerbestätte und das UNESCO Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft.

... Fürst Pückler für den Muskauer Park ein ganzen Dorf umsiedeln ließ und sogar die Neiße umleitete?

Auf seinen Englandreisen lernte Fürst Hermann Pückler den Englischen Landschaftspark kennen. Zurückgekehrt nach Muskau begann er 1815 sein eigenes Gartenreich zu schaffen – nicht als reine Kopie der englischen Anlagen, sondern als kreative Weiterentwicklung und Idealvorstellung der Natur. Über Jahrzehnte pflanzte eine Heerschar von Arbeitern unzählige Bäume, legte geschwungene Wege an, große Wiesenflächen und malerische Seen. Der Fürst scheute sich auch nicht, ein ganzes Dorf umzusiedeln, das seine harmonische Ideallandschaft störte. Auch die Neiße ließ Fürst Pückler umleiten, um diesem Idealbild näher zu kommen.
Parkwege als stumme Führer tragen Sorge, dass dem Besucher keine Attraktion verborgen bleibt.

 

… bereits Fürst Pücklers Großvater die Ananas züchtete?

In der Schlossgärtnerei des Muskauer Parks reift seit 2012 wieder Ananas heran. Bereits Pücklers Großvater, Hermann Graf von Callenberg, hatte die erste Ananas in Bad Muskau gezüchtet. Parkschöpfer Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785–1871) knüpfte später an diese Idee an. Die Ausstellung „Ananas! Die Königin der Früchte im Muskauer Park“ in der Schlossgärtnerei beleuchtet heute die Kulturgeschichte der exotischen Früchte an dem besonderen Ort und im Allgemeinen. Nach historischem Vorbild waren die Gewächshäuser und der Küchengarten mit Spalierobstmauer rekonstruiert worden. Die vielfältige Bepflanzung der Beete mit Gemüse und Kräutern nimmt im Freien ebenfalls Traditionen von Pücklers Küchengarten auf.

..., dass der Findlingspark Nochten 7.000 Findlinge beherbergt?

7.000 skandinavische Findlinge sind im Findlingspark Nochten zu bestaunen. Der Findlingspark ist Europas größter Steingarten. Während der letzten Eiszeit kamen die gigantischen Gesteine aus Skandinavien nach Deutschland und in die Lausitz. Der Tagebau förderte die Gesteine wieder ans Licht. Entstanden ist daraus eine einmalige Parklandschaft.

... der Rhododendronpark Kromlau zu den größten Parkanlagen in Sachsen gehört?

Der ca. 200 Hektar große Park ist ganz besonders zur Rhododendronblüte ein einmaliges Erlebnis der Gartenkunst. Für viele ist die Rakotzbrücke das Highlight des Parks. Das wegen seiner märchenhaft anmutenden Gestalt sehr beliebte Bauwerk wird im Volksmund auch „Teufelsbrücke“ genannt. Ein besonderes Erlebnis ist das jährlich stattfindende Park- und Blütenfest.

... das Barockschloss Rammenau zu den am besten erhaltenen barocken Landschlössern Sachsens zählt?

Das Schloss ist heute für Besucher als Museum zur Demonstration adeliger Wohn- und Lebensweise in Sachsen zur Zeit des Barocks und Klassizismus geöffnet. Regelmäßig finden Führungen, Veranstaltungen und Konzerte statt. Zur Anlage gehört auch ein gepflegter Schlosspark.

… das größte zusammenhängende Binnendünengebiet Deutschlands in der Muskauer Heide zu finden ist?

Das Gebiet erstreckt sich auf einer Fläche von ca. 16 x 6 km und ist damit das größte zusammenhängende Binnendünengebiet Deutschlands. Es handelt sich um nach Westen geöffnete Parabeldünen, d.h. Winde aus vorherrschender Westrichtung haben sie aufgeweht und mehrfach umgelagert. Sie entstanden während trockenen Klimabedingungen in einem Zeitraum zwischen der Spätweichselzeit und dem frühen Holozän (vor etwa 12.000-10.000 Jahren). Der Prozess der Dünenbildung ist sehr dynamisch, sodass es einen häufigen Wechsel von Dünenbildung bei trockenem Klima zu Stillstand oder Abtragung unter feuchterem Klima gab. Anthropogene Einwirkungen z.B. durch Abholzungen zur Gewinnung von Ackerfläche führte zu lokalen Aufwehungen von „Jungdünen“ (in den letzten ca. 1000 Jahren). Heutzutage ist das Gebiet allerdings wieder stärker bewachsen, sodass die einzelnen Dünen befestigt sind und sich nicht weiter fortbewegen. Einige Dünen sind bis zu 25 m hoch.

Impressionen

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Mit partnerschaftlicher Unterstützung der Landkreise Bautzen und Görlitz sowie regionalen Sparkassen.