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Sinnesrausch Oberlausitz

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Sinnesrausch in der Westlausitz

Sinnesrausch in der Westlausitz

Herbststimmung © Barockschloss Rammenau

Wilde Gärten, gerade Linien und barocker Prunk

Kulturgenuss in Schlössern, Parks und Gärten der Westlausitz

Die Westlausitz lockt mit Kulturgenuss pur und Schlossgärten der besonderen Art. Tauchen Sie ein in längst vergangene Zeiten:

  • Schlosspark Großharthau
  • Schloss Klippenstein
  • Barockschloss Rammenau
  • Schlosspark Pulsnitz
  • Schloss Seifersdorf & Seifersdorfer Tal

Sinnesrausch Oberlausitz

Eine Region mit allen Sinnen kennenlernen und erleben

Riechen, hören, sehen, fühlen und schmecken – die Oberlausitz können Sie mit all‘ Ihren Sinnen entdecken! Lauschen Sie dem Rascheln der Blätter, wenn sich die Bäume im Wind bewegen. Bestaunen Sie die Schönheit und Perfektion einzigartiger Schlösser, Parks und Gärten. Entfliehen Sie dem Stress der Großstädte während eines Spaziergangs und betrachten Sie die bunt gefärbte Natur.
Fühlen Sie den Geist der Historie während einer Schlossbesichtigung, schlendern Sie durch die Parks und Gärten und genießen Sie die letzten warmen Sonnenstrahlen im goldenen Herbst. Atmen Sie tief ein und nehmen Sie die Lebendigkeit dieser einzigartigen Idylle ganz bewusst wahr – es eröffnet sich Ihnen ein wahrer Sinnesrausch.

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Schlosspark Großharthau

Der denkmalgeschützte Schlosspark mit Gondelteich befindet sich im historischen Ortszentrum von Großharthau. Seine Geschichte ist eng mit dem Sächsischen Hof des 18. Jahrhunderts verbunden. Die Auftraggeberin, Gräfin von Fleming, ließ den Park reich mit plastischem Schmuck, Brunnenanlagen und Orangerien ausstatten.
 
Im 19. Jahrhundert wurde der Park landschaftlich und später neobarock überformt. Erwähnenswert ist die barocke Grundgliederung in drei Terrassen angelegten Gartens, der durch eine große Rasenfläche mit Permoser-Figuren und den 8 m hohen Springbrunnen sowie barocke Lindenalleen geprägt wird.
 
In früheren Jahren befand sich auf der Insel inmitten des Parks ein (Wasser-)Schloss. Dieses wurde jedoch zu Beginn des Jahres 1946 durch einen Brand stark zerstört und in den Folgejahren bis auf die Grundmauern abgerissen. Jedes Jahr im Juni findet im Park die bei den Besuchern sehr beliebte Messe LebensArt statt. Auf dem Schlossteich kann an den Wochenenden im Sommer gegondelt werden.
 
Der Park ist frei zugänglich.

 

Schloss Klippenstein (Radeberg)

Schloss Klippenstein ist ein ehemaliges Fürstenschloss in Radeberg.

Das über 800 Jahre alte »Castrum Radeberch« empfängt seine Gäste heute als modernes Schloss- und Stadtmuseum. Erkundet werden kann die mittelalterliche Burg und ihr Wandel zum Renaissanceschloss unter Kurfürst Moritz. Interaktive Ausstellungen mit faszinierenden Exponaten aus mehreren Jahrhunderten zeigen Blüte und Bedrohung des städtischen Lebens in Radeberg von der Stadtgründung bis zur geschäftigen Industriestadt. Abrundend ist ein Rundgang durch die mittelalterliche Schlossanlage vom Eulenturm über die Reitertreppe bis zur Schwarzküche zu empfehlen.

Schloss Klippenstein ist mit seinen Sonderausstellungen, Lesungen, Konzerten und vielfältigen Bildungsangeboten eines der kulturellen Zentren für Radeberg und die Region.

Adresse:
Schlossstraße 6
01454 Radeberg
Telefon 03528 44 26 00

E-Mail: kontakt@schloss-klippenstein.de
Homepage: www.schloss-klippenstein.de

Barockschloss Rammenau mit Schlosspark

Das Barockschloss Rammenau ist eines der schönsten erhaltenen barocken Landschlösser Sachsens. 1717 erwarb Ernst Ferdinand von Knoch die Anlage und ließ von Johann Christoph Knöffel ab 1721 ein zweigeschossiges barockes Schloss völlig neu errichten.

Außerdem legte er einen Barockgarten an, der später in einen englischen Landschaftspark umgestaltet wurde. Das Innere des Schlosses wurde später im klassizistischen Stil verändert. 1967 eröffnete im Schloss ein Museum mit einer Ausstellung über den Philosophen Johann Gottlieb Fichte. 1993 ging das Barockschloss in den Besitz des Freistaates Sachsens über.

Nach vorheriger Anmeldung sind verschiedene Führungen (auch außerhalb der Öffnungszeiten) möglich.

 

Schlosspark Pulsnitz

Der Schlosspark in Pulsnitz lädt zu Spaziergängen oder zum Ausruhen und Verweilen ein. Wenn auch der Gehölzbestand keine exotischen Besonderheiten aufweist, ist er doch durch ein überdurchschnittlich hohes Alter bemerkenswert. Die ältesten Eichen sind Zeugnisse aus dem 16. Jahrhundert. Eine genaue Entstehungszeit des Parks kann nicht nachgewiesen werden. Es ist aber anzunehmen, dass es einen Renaissancegarten gab und beim Bau des Barockschlosses 1718 im gleichen Zeitgeschmack eine Umgestaltung vorgenommen wurde. Laubengänge aus Hainbuchen wurden um 1830 angelegt, die teilweise erhalten blieben. Im 19. Jahrhundert setzte sich die englische Gartenarchitektur durch. Der Schlossteich und dessen Uferbereich wurden einbezogen und es entstanden die Halbinsel sowie der gegenüber verlaufende Uferweg. Die Wiesen und Baumgruppen im hinteren Parkbereich lassen Einflüsse des Fürsten von Pückler-Muskau spüren, der berühmte Parkanlagen in der Lausitz schuf. Um 1930 wurde immergrüner Rhododendron gepflanzt, denn Schloss Pulsnitz diente der damaligen Herrschaft vornämlich als Winterresidenz. Von Sandsteinskulpturen, die in die Parkgestaltung einbezogen waren, ist nur eine Barockvase auf Postament in der Mittelachse der großen Wiese im vorderen Parkteil erhalten. Belebt wird der Park durch Plastiken der Bildhauer Hartmut Bonk, Helmut Heinze, Gerd Jaeger, Wolfgang Kuhle, Frank Maasdorf und Klaus Michael Stephan. Sie alle eint das Studium der Bildhauerei und teilweise auch die spätere Professur an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden.

Der Park ist öffentlich zugänglich.

 

Mammutgarten Prietitz

Eine 160 Meter lange Lavendel-Allee, Stauden in den schönsten Farben, der Duft von Jasmin, Rosen und Salbei. Nutka-Scheinzypressen, Mammutbäume, Zedern. Dazu vier Meter hohe Palmen im Wüstengarten. Um das zu erleben, muss man nicht in die Ferne reisen. All das findet sich auch im Mammutgarten in Prietitz.

"Pflanzen und Kultur verbinden" ist hier das Motto. Gäste können das Areal mit rund 250.000 Stauden, zahlreichen Bänken und Spielplätzen, kleinen Winter- und Themengärten durchstreifen und sich inspirieren lassen. Im benachbarten Gartencenter kann man sofort viele der Parkpflanzen fürs eigene Gartenreich kaufen. Doch künftig wird alles noch eine Nummer größer sein. Vis-a-vis vom Gartencenter entsteht auf sieben Hektar Fläche ein Landschafts- und Freizeitpark, der die Sinne der Besucher ansprechen soll - ein neuer Erlebnis- und Showgarten mit einem Besucher- und Informationszentrum, ein Café, Naturbühnen für die Künstler, Rosen- und Duftgärten, insektenfreundliche Gewächse, bepflanzte Lern- und Erlebnispfaden, attraktive Spielecken für Kinder und viele Ruheplätzen zum Genießen.

Auch Kulturveranstaltungen spielen im Mammutgarten eine große Rolle. Die Kulturorangerie (mit bis zu 800 Sitzplätzen) lockt z.B. mit Lesungen, Konzerten und Workshops. Veranstaltungskalender: www.mammutgarten.de/events

Mammutgarten
An der Parkmauer 5
01920 Elstra/Prietitz-Sachsen
www.mammutgarten.de

Seifersdorfer Tal

Entlang der Großen Röder zwischen Liegau-Augustusbad und Grünberg befindet sich das Seifersdorfer Tal. Bekannt wurde es vor allem durch den Landschaftsgarten gleichen Namens, den Christina von Brühl Ende des 18. Jahrhundert konzipierte.

Damit ist er einer der frühesten Landschaftsgärten Deutschlands und gilt auch heute noch als einer der schönsten dieser Art. Die Gestaltung des Seifersdorfer Tals setzt sich im Schlosspark des Seifersdorfer Schlosses fort.

Dieses diente lange Zeit der Familie des Grafen von Brühl als Wohnsitz und wurde von 1818 - 1826 nach Plänen des Architekten Karl Friedrich Schinkel im Stil der Neogotik in seine heutige Form umgebaut.

Das Seifersdorfer Tal ist frei zugänglich.

 

Schloss Seifersdorf

Das Schloss mit dem ehem. Rittergut und dem Seifersdorfer Tal blickt auf eine beeindruckende Geschichte zurück. Schloss Seifersdorf wurde 1560 als Renaissance-Schloss von der Familie Haugwitz erbaut. Ab 1585 gehörte die Grundherrschaft der Familie von Grünrodt, die auch 1605 die Kirche erbauten. 1747 übernahm Heinrich Graf von Brühl Seifersdorf, dessen Nachkommen bis 1945 vor Ort waren.

Mit der Familie von Brühl entstand ein Kleinod. Schloss und Rittergut Seifersdorf dienten den Nachkommen von Heinrich Graf von Brühl ab 1775 als Wohnsitz. Das Schloss wurde von 1818 - 1822 nach Plänen des Architekten Karl Friedrich Schinkel im Stil der Neogotik in seine heutige Form umgebaut. 1817 suchte Carl Maria von Weber Seifersdorf auf und besprach mit Carl von Brühl, dem Intendanten der königlichen Theater zu Berlin und Seifersdorfer Schlossherrn die Fertigstellung der Oper „Der Freischütz“. Dieser wurde 1821 unter der Intendanz von Carl von Brühl welturaufgeführt.

Der letzte Seifersdorfer Graf Karl von Brühl-Renard war der Mitbegründer der Tobiasmühle und des späteren Epilepsiezentrums Kleinwachau.

Schloss Seifersdorf suchen viele geschichts- und naturinteressierte Gäste auf. Einmal im Monat findet das „Offene Schloss“ und während des Jahres viele Veranstaltungen statt.

Tourenvorschlag Seifersdorfer Runde

Tourenvorschlag Kulturroute Westlausitz

Schlossblickwanderung

Impressionen

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