Oberlausitz

5. Tag

4. Etappe
Eibau – Oderwitz – Bleichteiche, Großer Stein (471 m) Spitzkunnersdorf – Weißer Stein – Großschönau –  Lausurtal – Herrenwalde – Weberberg (670 m) – Lauscheborn – Waltersdorf

An Fuß des Beckenberges (409 m) wandern Sie zum Windmühlen- und Wetterdorf Oderwitz.  Drei Bockwindmühlen aus dem 18. und 19. Jahrhundert erwarten Sie hier und eine Stärlung in der "Spitzbergbaude" ist empfehlenswert, durch sein vegetarisches und veganes Angebot. Über Leutersdorf, dem Lebensort des Räuberhauptmanns Karasek, führt Sie der Weg zum Großen Stein in 471 Metern Höhe. Auf dem Gipfel entdecken Sie zwei Gesteine. Der kleinere heißt Goethestein und soll das Dichterantlitz widerspiegeln. Ein weiterer spannender Fels folgt nicht weit entfernt: Ein sechs Meter hoher Stein, der Karasek-Höhle genannt wird. Waldwege führen Sie zum Hutberg (371 m). Von hier aus schauen Sie auf das Weberdorf Großschönau hinab. Der erste Frottierwebstuhl Deutschlands wurde hier im Jahr 1856 gefertigt. Das Wanderhotel Sonnebergbaude und das Hotel & Restaurant "Quirle-Häusl"  im typischen Umgebinde-Stil, laden zum vewrweilen ein und ermöglich Ihnen eine kleine Auszeit. Bald erreichen Sie den 100. Naturpark Deutschlands. Der Naturpark Zittauer Gebirge führt Sie in luftige Höhen und bald bemerken Sie, dass nun auch höhere Anstiege folgen. Vom Weberberg (670 m) aus windet sich der Kammweg entlang der Grenze zu Böhmen zum Lauscheborn. Die Lausche selbst ist mit 793 Metern der höchste Berg der Oberlausitz. Die sich dort bietende Aussicht wird Sie ins Staunen versetzen. Ein fast 360°-Rundumblick bietet sich Ihnen hier. Nach Ihrem Abstieg erreichen Sie den Erholungsort Waltersdorf.

Highlights am Wegesrand und in der Nähe sind die 450 Umgebindehäuser von Oderwitz, das Deutsche Damast- und Frottiermuseum in Großschönau, der Textilpfad Großschönau sowie das Ortsbild selbst mit 650 traditionellen Umgebindehäusern. Der Denkmalpfad Oberlausitzer Umgebindehäuser erwartet Sie in Waltersdorf. Hier gibt es ebenfalls ein Volkskunde- und Mühlenmuseum sowie ein Naturparkhaus mit Erlebnisausstellung und Naturparkgarten. Auf der tschechischen Seite lohnt das Lausche-Moor einen Abstecher.

Weitere Informationen

© 2020 Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH