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Überraschend! Das Kulturentdeckerland Oberlausitz

Überraschend!

Das Kulturentdeckerland Oberlausitz

Bautzen Romantica 2017 Feuerwerk header © Matthias Ludwig

Die Oberlausitz bietet eine reiche Kultur – entstanden aus ihrer spannenden Geschichte

Der Oberlausitzer Sechsstädtebund

Die historischen Städte der Oberlausitz: Bautzen, Görlitz, Kamenz, Löbau, Lubań (Polen) und Zittau laden zu Entdeckungen auf historischem Pflaster ein. Sie sind bekannt für attraktive Veranstaltungen und Festivals.

Der Oberlausitzer Sechsstädtebund wurde 1346 als wichtiger Beistandspakt in Löbau gegründet, Handel und Handwerk nahmen an Bedeutung zu. Fast 500 Jahre hielt das Bündnis, ehe es immer mehr an Bedeutung verlor. Die Städte des Oberlausitzer sind heute ganz besondere Anziehungspunkte für Reisende aus nah und fern. Prächtige Bürgerhäuser, stolze Kirchen und wehrhafte Befestigungsanlagen zeugen von der Epoche, als die Städte im mittelalterlichen Bündnis vereint waren. Sie bieten auch die Kulisse für vielfältige kulturelle Veranstaltungen. Mit Stadtfesten wird zu bunten Programmen eingeladen. In Hallen und Theatern werden Stücke der verschiedenen Genre aufgeführt und mitreißende Konzerte gegeben. Die sorbische Kultur bereichert den Alltag und die Feststage. Während packender Stadtführungen werden Anekdoten  aus der Geschichte der Städte erzählt.  Sakrale Schätze von europäischem Rang sind in imposanten Kirchen eindrucksvoll präsentiert und laden zum Entdecken der trinationalen Glaubensgeschichte ein. Vier der neun deutschen Stationen der Via Sacra befinden sich in den Städten des Sechsstädtebundes. Kulinarische Angebote in den Gasthäusern sind mit traditioneller und moderner Küche eine  Ergänzung dieser Zeitreise.

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Pücklers Gartenträume – Lassen auch Sie sich inspirieren!

Idyllische Parks, die Sie dazu einladen, dem Alltag zu entfliehen –  blütenreiche Gärten, die eine unvergleichliche Schönheit ausstrahlen –  märchenhafte Schlösser und Burgen, die Sie bereits bei ihrem Anblick auf eine Zeitreise entführen.

Tauchen Sie ein, in die Traumwelt berühmter Landschaftsarchitekten und Baukünstler! Entdecken Sie einzigartige Parkanlagen, Gärten, Schlösser und Burgen in der deutschen Oberlausitz und im polnischen Riesengebirge. Begeben Sie sich auf eine Reise in vergangene Zeiten, in denen Fürst Herrmann von Pückler-Muskau, Karl Friedrich Schinkel, Joseph Lenné, Friedrich Herrmann Rötschke und viele weitere hier wirkten. Finden Sie Entspannung in grünen Oasen oder lassen Sie sich von kunstvollen Bauten verzaubern, entdecken Sie versteckte Schätze oder berühmte Perlen der Geschichte. Kurz gesagt: Lassen Sie sich selbst zum Träumen inspirieren!

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Via Sacra im Dreiländereck Deutschlad-Polen-Tschechien

Die Via Sacra ist Kirchen-, Kultur-, Kunst-, Geschichts- und Politikreise. Sie ist eine touristische Route auf bereits vorhandenen Straßen und Wegen. 20 Stationen laden ein, einen außergewöhnlichen europäischen Kulturraum zu entdecken.

Die Via Sacra vernetzt herausragende sakrale Bauwerke und Kunstschätze in der trinationalen Euroregion Neisse-Nisa-Nysa und ist inzwischen zu einem „Muss“ für Kulturtouristen geworden.

Lebendig wird auf der Via Sacra ein Jahrtausend mitteleuropäischer Kultur. Sie verläuft entlang der Via Regia und weiterer Handels- und Pilgerwege durch die Oberlausitz, Niederschlesien und Nordböhmen. Neun Stationen befinden sich auf deutscher, drei auf polnischer und acht auf tschechischer Seite. Kriterien für die Auswahl sind seit Beginn der kulturhistorische Rang und Schauwert, aber auch touristisch wirkungsvolle Superlative. So hat jedes sakrale Bauwerk Besonderes zu bieten. Beispiele sind die Klöster St. Marienthal in Ostritz und St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau, in denen auch heute nach dem Grundsatz „Ora et labora“ gelebt wird. Das Große Zittauer Fastentuch von 1472 erzählt die Geschichte der Bibel in 90 Bildern. Die Kirche Wang in Karpacz und das Benediktinerstift in Broumov begeistern ihre Besucher.

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Entdecken Sie die sorbische Kultur in der Oberlausitz!

Zahlreiche liebevoll gepflegte Traditionen, ein lebendiges Brauchtum, erstaunliche Sagenwelten und eine einzigartige Verbundenheit mit ihrer Kultur – das ist es, was die Sorben ausmacht.

Die Orts- und Straßenbeschilderung in der Oberlausitz führt es jedem Gast sofort vor Augen –  diese Region ist von dem Miteinander zweier Kulturen geprägt. Die kleinste slawische Volksgruppe lebt bereits seit zirka 1400 Jahren in der Lausitz und pflegt seine Kultur bis heute. Dazu gehört auch die sorbische Sprache, die bis heute von vielen im Alltag verwendet wird. Liebevoll verzierte Ostereier, das Zampern, die Vogelhochzeit, das Maibaumwerfen – auch zahlreiche einzigartige sorbische Traditionen werden bis heute bewahrt. Ein überregional bekanntes Highlight ist das Osterreiten, das jährlich in und um Bautzen stattfindet.

Entdecken Sie die traditionsreiche, sagenhafte und einzigartige Welt der sorbischen Kultur!

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Lausitzer Fischwochen – Leckerbissen aus dem Wasser

Die Lausitzer Fischwochen ziehen tausende Besucher in die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, denn hier wachsen seit dem 13. Jahrhundert in den nahezu tausend Teichen Karpfen, Hecht, Schleie, Zander und Wels heran.

Die Leckerbissen aus den heimischen Gewässern rücken jedes Jahr im Herbst von Ende September bis Anfang November in den Mittelpunkt. Bei Fischerfesten können Schaulustige zusehen, wie die Teiche abgelassen werden und die Ernte des Jahres eingeholt wird. Engagierte Gastwirte und Köche zaubern in dieser Zeit eine Vielfalt an Gerichten und Köstlichkeiten von Karpfen und Co. auf den Teller. Neben speziellen Menüs oder kulinarischen Abenden bereichern Naturführungen und spannende Teichwanderungen das Programm und vermitteln Wissenswertes über den Lausitzer Fisch und die Region. Und nicht zuletzt kann man den frischen Lausitzer Fisch in den Hofläden und den Fischfachgeschäften der Teichwirtschafts- und Fischzuchtbetriebe kaufen – frischer geht es nicht!

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Herzlich Willkommen im Kulturentdeckerland!

Die unzähligen Facetten Oberlausitzer Kultur zu entdecken, ist ein faszinierendes Abenteuer. Prächtige Bauwerke, liebevoll gepflegte Traditionen, sakrale Schätze, kunstvoll verzierte Umgebinde – das alles und vieles mehr können Sie hier hautnah erleben. Lassen Sie sich von den kulturellen Schätzen der schönen Region im Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien begeistern, so zum Beispiel in den Städten Bautzen, Görlitz, Zittau, Löbau, Kamenz und Lubań. Um ihre Handelswege zu schützen, schlossen sich diese Städte im Jahr 1346 zu einem über 500 Jahre währenden, starken Bund zusammen, der ihnen auch zu wirtschaftlichem Aufschwung verhalf Noch heute zeugen imposante Bauten, mittelalterliche Wehranlagen und prachtvolle Rathäuser vom einstigen Reichtum der Städte des Oberlausitzer Sechsstädtebundes. Die Görlitzer Altstadtkulisse fasziniert seit geraumer Zeit als weltbekannte Filmkulisse „Görliwood“. Auch zahlreiche sakrale Sehenswürdigkeiten sind in den Städten zu finden, so zum Beispiel das große und das kleine Zittauer Fastentuch oder der Dom St. Petri mit seiner prunkvollen Schatzkammer in Bautzen. Diese sakralen Schätze sind Teil der Via Sacra, einer touristischen Route, die grenzübergreifend durch die Oberlausitz, Nordböhmen und Niederschlesien führt. Auf mehr als 500 Kilometern können hier 20 kirchliche Stationen besucht werden. Dazu gehören beispielsweise auch die Loretokapelle in Rumburk oder die Kirche Wang in Karpacz.

Sie interessieren sich eher für bekannte Perlen der Gartenkultur, geschichtsträchtige Burgen und Schlösser? Dann tauchen Sie in die Traumwelt berühmter Landschaftsarchitekten und Baukünstler ein. Die deutsche Oberlausitz und das polnische Riesengebirge vereint eine Vielzahl einzigartiger Bauwerke und grüner Oasen – so zum Beispiel den Fürst-Pückler-Park Bad Muskau, der als UNESCO-Weltkulturerbe gilt, die größte Rhododendronanlage Deutschlands, die in Kromlau beheimatet ist, und die Schlösser Rammenau, Neschwitz, Lomnitz oder Buchwald.

Mindestens ebenso sehenswert sind die Umgebindehäuser, die vorwiegend in der südlichen Oberlausitz zu finden sind. Ihre einzigartige Volksbauweise wird durch zahlreiche Details, wie kunstvolle Verschieferungen an der Fassade oder verzierte Bögen zu einer Augenweide, die es nur im Kulturentdeckerland zu bestaunen gibt. Die Stuben dieser eindrucksvollen Bauten wurden oftmals zum Weben genutzt. Dieses Handwerk ist in der Oberlausitz fest verwurzelt, wobei die Damastweberei eine Besonderheit darstellt. Auch die Töpferei und der Blaudruck wurden und werden traditionell in der Region ausgeübt. Pulsnitzer Pfefferkuchen und Herrnhuter Sterne haben es zu besonderer Berühmtheit gebracht.

Ein weiteres kulturelles Highlight der Region sind die Lausitzer Fischwochen. Schon im 13. Jahrhundert wurden die ersten Teiche in der Region angelegt. Heute befindet sich hier eines der größten Teichgebiete Deutschlands, die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Abfischfeste locken im Herbst zahlreiche Besucher an. Engagierte Gastronomen laden Sie in dieser Zeit ein, kulinarische Köstlichkeiten rund um das Thema „Lausitzer Fisch“ zu genießen.

Zu den vielfältigen kulturellen Besonderheiten, die die Oberlausitz zu bieten hat, gehört auch ein Traditionsreichtum, der seinesgleichen sucht. Hier sind auch die Sorben als kleinstes slawisches Volk zuhause, dessen Sprache und ein umfassendes Brauchtum bis heute erhalten geblieben sind. So sind beispielsweise das Osterreiten und die Vogelhochzeit zu überregionaler Bekanntheit herangewachsen.

Wir laden Sie herzlich dazu ein, das Kulturentdeckerland selbst zu erkunden. Wandeln Sie auf den Spuren der Vergangenheit oder genießen Sie die zahlreichen Facetten Oberlausitzer Kultur im Hier und Jetzt!

Impressionen

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